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📕 Anlagenmechaniker/in

für Sanitär- / Heizungs- und Klimatechnik

Seit 2003 gibt es den Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Dieser Beruf ersetzt die Vorläuferberufe Zentralheizungs- und Lüftungsbauer/in sowie Gas- und Wasserinstallateur/in.
Anlagenmechaniker und -mechanikerinnen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik planen und installieren versorgungstechnische Anlagen und Systeme. Sie warten diese auch und setzen sie instand.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Arbeit nach Zeichnung
  • Haustechnik
  • Heizungstechnik
  • Klimatechnik
  • Lüftungstechnik
  • Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)
  • Montage (Versorgungstechnik)
  • Rohrinstallation
  • Sanitärinstallation
  • Versorgungstechnik
Die AusbildungDie Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und wird in der Industrie und im Handwerk angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Anlagenmechaniker/in

Seit 1. August 2004 gibt es für den Beruf Anlagenmechaniker/in eine neue Ausbildungsordnung. Dieser Beruf ersetzt den Vorläuferberuf Anlagenmechaniker/in mit den Fachrichtungen Apparatetechnik, Schweißtechnik und Versorgungstechnik.
Anlagenmechaniker und -mechanikerinnen fertigen und montieren Industriemaschinen und Anlagen, Rohrleitungssysteme sowie Behälter und Apparate. Sie halten diese auch instand, erweitern sie oder bauen sie um.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Anlagenbau
  • Arbeit nach Zeichnung
  • Behälter- und Apparatebau
  • Blechbearbeitung
  • Maschinen- und Anlagenführung sowie -bedienung
  • Mess-, Steuer- und Regeltechnik (MSR)
  • Montage (Metall, Anlagenbau)
  • Rohrleitungsbau
  • Schweißtechnik
  • Versorgungstechnik
Die AusbildungDie Ausbidung dauert 3 1/2 Jahre und wird in der Industrie angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
Anlagenmechaniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Augenoptiker/in

Die IG Metall hat mit den Arbeitgebern vom Handwerk den Beruf Augenoptiker/in zum 1. August 2011 neu geordnet. Die Ausbildungsverordnung löst die alte aus dem Jahr 1997 ab. Die Bereiche Bedarfsanalyse und Kundenberatung erhalten einen größeren Stellenwert. Auch Kenntnisse in der Typberatung sollen verstärkt vermittelt werden.
Augenoptiker/innen stellen Sehhilfen für Kunden her und passen sie individuell an. Sie beraten Kunden, verkaufen Brillen, Kontaktlinsen und optische Geräte und erledigen kaufmännische Arbeiten.
Auszubildende erwerben folgende Kernkompetenzen:

  • Augenoptik
  • Brillen anfertigen und instand halten
  • Brillenanpassung
  • Kontaktlinsentechnik, -anpassung
  • Zentrieren
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird im Handwerk angeboten.
Augenoptiker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO). Augenoptiker/innen arbeiten vorwiegend in Betrieben des Augenoptiker-Handwerks. Darüber hinaus können sie in der optischen und feinmechanischen Industrie tätig sein.
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📕 Automobilkauffrau / Automobilkaufmann

Seit 1998 gibt es die Ausbildungsordnung für den Beruf Automobilkauffrau/-mann. Diese kaufmännische Berufsausbildung ist speziell auf die Bedürfnisse der Autobranche zugeschnitten.
Automobilkaufleute übernehmen hauptsächlich organisatorische und kaufmännische Aufgaben in Kfz-Betrieben und bei Automobilherstellern. Sie bearbeiten Rechnungen und Aufträge, bereiten Unterlagen für den Verkauf vor, erstellen Abschlüsse sowie Kosten-Leistungs-Rechnungen und wirken bei Marketingmaßnahmen mit. Weiterhin beraten sie Kunden und disponieren sowie verkaufen Kfz-Teile und -Zubehör.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Büro- und Verwaltungsarbeiten
  • Finanzierung
  • Garantieleistungen
  • Kalkulation
  • Kraftfahrzeughandel
  • Kraftfahrzeugteile und -zubehör
  • Kundenberatung, -betreuung
  • Sachbearbeitung
  • Verkauf
Die AusbildungDie Ausbidung dauert drei Jahre und wird in der Industrie, im Handel und im Handwerk angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
Automobilkaufmann/-frau ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Bodenleger/in

2002 wurde der Ausbildungsberuf Bodenleger/in staatlich anerkannt und somit erstmals bundeseinheitlich geregelt.
Bodenleger/innen verlegen textile und elastische Bodenbeläge, Fertigparkett sowie Schichtwerkstoffe. Sie glätten den Untergrund und setzen ältere Bodenbeläge instand.
Die Auszubildenden erwerben folgende Kernkompetenzen:

  • Bodenbeläge verlegen
  • Kleben
  • Oberflächen behandeln und veredeln
  • Untergrundbehandeln
Die Ausbildung Die duale Ausbildung dauert drei Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt.
Bodenleger/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Bogenmacher/in

1997 wurde die Ausbildung zum Bogenmacher/zur Bogenmacherin zuletzt neu geordnet. Bogenmacher und -macherinnen stellen selbstständig nach handwerklicher Tradition alle Arten von Bögen für Streichinstrumente her und prüfen die Klangqualität. Ein wichtiger Teil ihrer Berufstätigkeit ist das fachgerechte Reparieren an Bögen.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Arbeitsabläufe selbstständig planen, Arbeitsergebnisse kontrollieren und bewerten
  • Technische Unterlagen erstellen und anwenden
  • Bauweisen und Modelle von Bögen erkennen und unterscheiden
  • Hölzer und Naturstoffe sowie Kunststoffe und Metalle manuell und maschinell bearbeiten, insbesondere durch sägen, bohren, fräsen, feilen, krätzen und schleifen
  • Bogenhölzer, Knochen- und Hornwerkstoffe sowie Perlmutt und Roßhaar auswählen und fachgerecht lagern unter Beachtung der geforderten Eigenschaften und Werkstoffe
  • Einzelteile des Bogens, wie Bogenstangen, Bogenfrösche und Bogenbeinchen herstellen und sie zum Bogen zusammenfügen
  • Oberflächen verschiedenster Bogenhölzer mit dem entsprechenden Verfahren behandeln, insbesondere durch beizen, ölen, lackieren und polieren
  • Bogen bis zu Spielfertigkeit fertigen und Endkontrolle durchführen
  • Bögen fachgerecht reparieren
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird im Handwerk angeboten. Die duale Ausbildung erfolgt im Betrieb und in der Berufsschule.
Bogenmacher/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Bootsbauer/in

Die IG Metall hat gemeinsam mit den Arbeitgebern vom Handwerk den Beruf Bootsbauer/in zum 1. August 2011 neu geordnet. Die Ausbildungsverordnung löst die alte aus dem Jahr 2000 ab.
Neu hinzugekommen ist das technische Nach- und Aufrüsten von Booten sowie der Service für das Winterlager und die Reparaturen. Außerdem gibt es keine Monostruktur mehr. Die Ausbildung ist jetzt in den beiden Fachrichtungen "Technik" sowie "Neu-, Aus- und Umbau" möglich.
Der Beruf Bootsbauer/in wurde 1998 mit dem Schiffbauerberuf zusammengefasst. Bootsbauer und -bauerinnen bauen, warten und reparieren alle Arten von Sportbooten und Nutzfahrzeugen der Fluss-, See- und Binnenschifffahrt.
Auszubildende erwerben folgende Kernkompetenzen:

  • Boote unterschiedlichster Bauart bauen
  • Korrosionsschutz
  • Kunststoff verarbeiten
  • Oberflächen behandeln und veredeln
  • Schiffe ausrüsten
  • Schiffselektrik
  • Schiffsinnenausbau
  • Warten, reparieren und instandhalten
Die AusbildungDie Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und wird in der Industrie und im Handwerk angeboten.
Bootsbauer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Böttcher/in

Der Beruf Böttcher/in zählt zu den ältesten Handwerksberufen in Deutschland. Die Ausbildungsordnung von 1978 ist noch gültig, soll jedoch am 1. August 2010 durch eine neue ersetzt werden.
Böttcherinnen und Böttcher verarbeiten verschiedene Holzarten und Metalle bzw. Kunststoffe zu Fässern, Bottichen, Kübeln, Eimern und Ziergefäßen.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Biegen
  • Holzbauteile herstellen
  • Küferei, Böttcherei
  • Kunststoffschweißen
  • Kunststoff verarbeiten
  • Maschinenführung, Anlagenführung und -bedienung
  • Oberflächen behandeln und veredeln


Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird im Handwerk angeboten.
Böttcher/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).

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📕 Bürsten- und Pinselmacher/in

Seit 1984 gibt es den Ausbildungsberuf Bürsten- und Pinselmacher/in mit den beiden Fachrichtungen Bürstenherstellung und Pinselherstellung. Dieser Beruf ersetzt die Handwerksberufe Borstpinselmacher/in und Bürsten- und Pinselmacher/in sowie den Industrieberuf Borstpinselmacher/in.
Bürsten- und Pinselmacher/innen fertigen aus Tierhaaren wie auch aus Pflanzen- und Kunstfasern Bürsten, Besen und Pinsel für unterschiedliche Verwendungszwecke an.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Borsten, Tierhaare zurichten
  • Kleben
  • Kunststoffverarbeitung
  • Oberflächen behandeln und veredeln
Die Ausbildung Die 3-jährige duale Ausbildung mit Fachrichtungen findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Im 3. Ausbildungsjahr erfolgt eine Spezialisierung in einer der folgenden Fachrichtungen:

  • Bürstenherstellung
  • Pinselherstellung

Bürsten- und Pinselmacher/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).

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📕 Diamantschleifer/in

1989 wurde der Beruf Diamantschleifer/in mit den Schwerpunkten Industriediamanten und Schmuckdiamanten neu geregelt. Diamantschleifer und-schleiferinnen fertigen Schmuck- oder Industriediamanten. Sie wählen hierzu die Steine aus und prüfen sie. Mit speziellen Präzisionswerkzeugen spalten, schleifen und polieren sie die Rohdiamanten.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Brillant- und Diamantschliff
  • Ebauchieren
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie in den Schwerpunkten Industriediamanten und Schmuckdiamanten angeboten.
Diamantschleifer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Drahtzieher/in

Der Ausbildungsberuf Drahtzieher/in entstand aus dem Beruf Walzwerker. Mitte der 1950er Jahre wurde das Berufsbild geändert und besteht heute unverändert fort.
Drahtzieher und -zieherinnen stellen Drähte und dünne Profile unterschiedlicher Stärke und Länge aus Metallstäben und anderen Walzerzeugnissen her. Sie bereiten das Material vor und bedienen bzw. überwachen die Ziehmaschinen.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Drahtziehen
  • Maschinen und Anlagen führen und bedienen
  • Wärmebehandlung (Metall)
Die AusbildungDie Ausbildung dauert zwei Jahre und wird in der Industrie angeboten.
Drahtzieher/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Drechsler/in

Der Beruf Drechsler/in wurde 1987 mit den Fachrichtungen Drechseln und Elfenbeinschnitzen neu geordnet. Drechsler/innen bringen Holz und andere Materialien (wie zum Beispiel Elfenbein)  an der Drehbank in Form. Sie stellen dabei die gedrechselten Erzeugnisse als Einzelstücke oder in Kleinserien her.

Drechsler/innen arbeiten hauptsächlich in kleinen und mittleren Handwerksbetrieben, zum Beispiel in Drechsler- und Holzspielzeugmacherwerkstätten oder bei Möbelherstellern.

Die Auszubildenden erwerben folgende Kernkompetenzen:

  • Drechseln
  • Drehen
  • Entwerfen
  • Handdrechseln
  • Holzoberflächen bearbeiten
  • Maschinen drechseln
  • Oberflächen behandeln und veredeln


Die Ausbildung
Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird im Handwerk in den Fachrichtungen Drechseln und Elfenbeinschnitzen angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.

Drechsler/in oder Elfenbeinschnitzer/in) ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).

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📕 Fachinformatiker/in

Seit 1997 gibt es den Ausbildungsberuf Fachinformatiker/in. Dieser Beruf ersetzt den Vorläuferberuf Datenverarbeitungskaufmann/-kauffrau und ist im Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnik (IT) angesiedelt.
Fachinformatiker und -informatikerinnen konzipieren und realisieren komplexe EDV-Systeme und passen diese benutzergerecht an.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Anwenderberatung und -Support (IT)
  • Hardware- und Softwareinstallation
  • Informations- und Computertechnik
  • Konfigurieren
  • Programmieren
  • Systembetreuung
  • Systemadministration
  • Systemverwaltung
Die AusbildungDie duale Ausbildung dauert drei Jahre und findet in der Regel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Im dritten Ausbildungsjahr erfolgt eine Spezialisierung in einer der folgenden Fachrichtungen:

  • Anwendungsentwicklung
  • Systemintegration

Fachinformatiker und -informatikerinnen der Fachrichtung Systemintegration erwerben in ihrer Ausbildung vor allem Qualifikationen für die Einsatzgebiete Rechenzentren, Netzwerke, Client/Server-Systeme, Festnetze oder Funknetze. Fachinformatiker und -informatikerinnen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung erwerben Qualifikationen für die Einsatzgebiete kaufmännische Systeme, technische Systeme, Expertensysteme, mathematisch-wissenschaftliche Systeme bzw. Multimedia-Systeme.
Fachinformatiker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

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📕 Fachkraft für Lagerlogistik

2004 wurde der Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik zuletzt neu geordnet. Er ersetzt die Vorläuferberufe Fachkraft für Lagerwirtschaft und Handelsfachpacker/in, deren Qualifikationsanforderungen unter anderem in die Ausbildung aufgenommen wurden.
Fachkräfte für Lagerlogistik schlagen Güter um, lagern sie fachgerecht und wirken bei logistischen Planungs- und Organisationsprozessen mit. Sie sind in allen Branchen beschäftigt, deren Betriebe über eine Lagerhaltung verfügen.
Die Auszubildenden erwerben folgende Kernkompetenzen:

  • Beladen und entladen
  • Beladeplan erstellen
  • Bestandskontrolle (Lagerwirtschaft)
  • Förderanlagen und Transportgeräte bedienen
  • Kommissionieren
  • Lagerverwaltungssysteme
  • Lagerwirtschaft
  • Logistik
  • Verpacken
  • Versand
  • Warenannahme und Wareneingangskontrolle

Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie und im Handel angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
Fachkraft für Lagerlogistik ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

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📕 Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice

Die IG Metall hat gemeinsam mit Verdi und den Arbeitgebern den Beruf Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice zum 1. August 2011 neu geordnet. Die Ausbildungsverordnung löst die vorherige aus dem Jahr 2006 ab. Neu ist, dass der den Aspekt "Kommunikation" den Teil "Kundenorientierung" ergänzt. Außerdem sind die Inhalte von Zwischen- und Abschlussprüfung ausführlicher dargestellt.
Die Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice liefern, montieren und bearbeiten Küchen- sowie Möbelteile und installieren elektrische Einrichtungen und Geräte. Sie arbeiten hauptsächlich in Unternehmen des Küchen- und Möbelhandels sowie in Möbelspeditionen. Darüber hinaus sind sie in Betrieben der Möbelherstellung tätig.
Auszubildende erwerben folgende Kernkompetenzen:

  • Beladen, Entladen
  • Bohren
  • Kunden beraten und betreuen
  • Möbel ausliefern
  • Montage (Möbel, Küchen, Raumausstattung, Messebau)
  • Sägen
  • Transport
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie und im Handwerk angeboten.
Die Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Fahrzeuginnenausstatter

2003 wurde der Beruf Fahrzeuginnenausstatter/in neu geordnet. Der Beruf ersetzt den Vorläuferberuf Fahrzeugpolsterer/in.
Fahrzeuginnenausstatter/innen be- und verarbeiten Teile der Innenausstattung von Fahrzeugen in Einzel- und Serienanfertigung, in Handarbeit oder maschinell. Sie montieren Sitze, fertigen Verkleidungen sowie Inneneinbauteile, pflegen diese und halten sie instand. Sie arbeiten in Betrieben der Fahrzeugindustrie, des Flugzeug-, Eisenbahn- und Schiffbaus, in der Fahrzeugpolsterei und Autosattlerei sowie in der Polstermöbelindustrie oder bei Herstellern von Sportgeräten.
Die Auszubildenden erwerben folgende Kernkompetenzen:

  • Polster und Möbel beziehen
  • Fahrzeuge polstern
  • Fahrzeugsattlerei
  • Federsysteme herstellen (Polstermöbel)
  • Konfektionieren
  • Nähen
  • Vorpolstern
  • Textil, Bekleidung, Leder u.ä. zuschneiden
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie und im Handel angeboten.
Fahrzeuginnenausstatter/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Fahrzeuglackierer/in

Seit 2003 gibt es den Ausbildungsberuf Fahrzeuglackierer/in. Dieser Beruf löste den Vorläuferberuf Maler/in und Lackierer/in mit Schwerpunkt Fahrzeuglackierer/in ab. Fahrzeuglackierer undn -lackiererinnen beschichten und gestalten Fahrzeuge, Aufbauten und Spezialeinrichtungen mit Lacken, Beschriftungen, Signets, Design- oder Effektlackierungen. Sie schützen Oberflächen durch geeignete Konservierungsmaßnahmen oder setzen sie instand.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Fahrzeug beschriften
  • Fahrzeug lackieren
  • Korrosionsschutz
  • Lackieren
  • Spachteln
  • Untergrund behandeln
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie und im Handwerk angeboten.
Fahrzeuglackierer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Federmacher/in

Seit 1940 gibt es den Beruf Federmacher/in als staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Federmacher und -macherinnen stellen Metallfedern aller Art her. Das können einteilige und zusammengesetzte Federn sein, beispielsweise Schraubenfedern, Spiralfedern, Blattfedern, Kegelfedern und sonstige Formfedern. Weiterhin überwachen und richten sie teil- und vollautomatisierte Maschinen und Anlagen ein, die in verschiedenen Arbeitsgängen, wie Stanzen, Biegen, Rollen oder Walzen, die Federn herstellen.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Federmachen
  • Maschinen und Anlagen führen und bedienen
  • Qualitätsprüfung und -sicherung
  • Wärmebehandlung (Metall)
Die AusbildungDie Ausbildung dauert zwei Jahre wird in der Industrie angeboten. Da es nur wenige Betriebe gibt, die Federn herstellen, ist Federmacher/in ein Nischenberuf.
Federmacher/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Feinoptiker/in

Seit 2002 gibt es neue Ausbildungsvorschriften für den Beruf Feinoptiker/in. Der Beruf wurde an dem aktuellen Technikstand und an die Anforderungen des Berufsbildungsgesetzes angepasst.
Feinoptiker und -optikerinnen stellen für optische Geräte Baueelemente aus Glas und anderen Materialien in Einzel- und Serienfertigung her und montieren sie häufig auch zu Baugruppen.
Auszubildende erwerben folgende Kernkompetenzen:

  • Glas beschichten und schleifen
  • Justieren
  • Maschinen- und Anlagen führen und bedienen
  • Optik vergüten
  • Planoptische Bauelemente herstellen
  • Rundoptische Bauelemente herstellen
  • Zentrieren
Die AusbildungDie Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und wird in der Industrie und im Handwerk angeboten.
Feinoptiker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Feinwerkmechaniker/in

Seit 1. August 2008 gibt es eine neue Verordnung für den Ausbildungsberuf Feinwerkmechaniker/in. Die Auszubildenden legen anstelle einer Zwischenprüfung Teil 1 der Gesellenprüfung ab. Den Teil 2 der Gesellenprüfung wird am Ende der Ausbildungszeit durchgeführt. Der Beruf Feinwerkmechaniker/in ersetzt die Vorläuferberufe Feinmechaniker/in, Dreher/in, Maschinenbaumechaniker/in und Werkzeugmacher/in.
Feinwerkmechaniker/innen stellen Produkte der Stanz-, Schnitt- und Umformtechnik sowie der Vorrichtungs- und Formenbautechnik ebenso her wie Maschinen, Geräte, Systeme und Anlagen, die sie auch warten und instand setzen.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Arbeit nach Zeichnung
  • Feinwerktechnik
  • Justieren
  • Maschinen und Anlagen führen und bedienen
  • Maschinentechnik
  • Messen und prüfen (Metalltechnik)
Die AusbildungDie Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und wird im Handwerk in den Schwerpunkten Feinmechanik, Maschinenbau und Werkzeugbau angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
Feinwerkmechaniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Fertigungsmechaniker/in

Seit 1997 gibt es den Ausbildungsberuf Fertigungsmechaniker/in.
Fertigungsmechanikerinnen und -mechaniker montieren Einzelteile oder Baugruppen zu industriellen Serienerzeugnissen, von Küchengeräten über Kraftfahrzeugkomponenten bis hin zu Maschinen und ganzen Anlagen.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Fertigungstechnik
  • Justieren
  • Maschinen und Anlagen führen und bedienen
  • Montage (Metall, Anlagenbau)


Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie und im Handel angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
Fertigungsmechaniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

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📕 Flechtwerkgestalter/in

Seit dem 1. August 2006 gibt es den Ausbildungsberuf Flechtwerkgestalter/in und löst den Beruf Korbmacher/in ab.
Flechtwerkgestalter/innen entwerfen, gestalten und fertigen Korbwaren, Flechtmöbel und andere Flechtobjekte.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Flechten
  • Gestell machen
  • Korb- und Rohrmöbelbau
  • Korbwaren herstellen
  • Rahmen flechten
Die Ausbildung Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie und im Handwerk in den Schwerpunkten Korbwaren, Flechtmöbel und Flechtobjekte angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
Flechtwerkgestalter/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Fluggerätmechaniker/in

1997 wurde der luftfahrttechnische Ausbildungsberuf Fluggerätmechaniker/in neu geordnet.
Fluggerätmechaniker und -mechanikerinnen stellen Fluggeräte aller Art her und fertigen Triebwerke. Außerdem übernehmen sie die Wartung und Instandhaltung.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Flugzeugbau
  • Hydraulik
Die AusbildungDie duale Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Im dritten Ausbildungsjahr erfolgt eine Spezialisierung in den Fachrichtungen:

  • Fertigungstechnik
  • Instandhaltungstechnik
  • Triebwerkstechnik

Die Ausbildung ist so angelegt, dass ein Wechsel in eine andere Fachrichtung möglich ist. Fluggerätmechaniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

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📕 Geigenbauer/in

1997 wurde der Ausbildungsberuf Geigenbauer/in neu geordnet. Geigenbauer und-bauerinnen stellen alle Arten von Streichinstrumenten her, justieren sie und prüfen die Tonqualität. Außerdem reparieren und restaurieren sie ältere Instrumente.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Geigenbau
  • Holz be- und verarbeiten
  • Holzoberflächen bearbeiten
  • Intonieren und stimmen
  • Oberflächen behandeln und veredeln
  • Saiten aufziehen
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird im Handwerk angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.

Geigenbauer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).

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📕 Glaser/in

Seit der letzten Verordnung in 2001 wird der Beruf Glaser/in in den beiden Fachrichtungen Fenster- und Glasfassadenbau sowie Verglasung und Glasbau ausgebildet.
Glaser und Glaserinnen verarbeiten Flachglas zu unterschiedlichen Produkten und übernehmen Reparaturarbeiten.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Bauglasen
  • Glasbau
  • Mechanische Glasbearbeitung
Die Ausbildung Die duale Ausbildung dauert drei Jahre und findet in der Regel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Sie erfolgt in den beiden Fachrichtungen:

  • Fenster- und Glasfassadenbau
  • Verglasung und Glasbau

Glaser/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).

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📕 Goldschmied/in

1992 wurde der Ausbildungsberuf Goldschmied/in neu geordnet, so dass die Ausbildung in den drei Fachrichtungen Juwelen, Ketten und Schmuck möglich ist.
Goldschmiede und Goldschmiedinnen entwerfen und gestalten unterschiedliche Schmuck- oder Gebrauchsgegenstände aus Edelmetall. Weiterhin reparieren sie diese Gegenstände.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Edelmetalle be- und -verarbeiten
  • Entwurf
  • Goldschmiedearbeiten
Die AusbildungDie Ausbildun dauert 3 1/2 Jahre und findet in der Regel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Sie erfolgt in den Fachrichtungen:

  • Juwelen
  • Ketten
  • Schmuck

Goldschmied/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).

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📕 Graveur/in

1998 wurde der Ausbildungsberuf Graveur/in neu geordnet.
Graveure und Graveurinnen versehen die Oberflächen der unterschiedlichsten Zier-, Schmuck- und Gebrauchsgegenstände aus Metall - aber auch aus Kunststoff oder Porzellan - mit Beschriftungen, Ornamenten oder bildlichen Darstellungen.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Arbeit nach Zeichnung
  • Entwurf
  • Gravieren
  • Handgravieren
  • Typografie, Schriftgestaltung
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird im Handwerk in den Schwerpunkten Flachgraviertechnik und Reliefgraviertechnik angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
Graveur/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Handzuginstrumentenmacher/in

1997 wurde der Beruf Holzblasinstrumentenmacher/in neu geordnet. Seitdem gilt die Ausbildungsverordnung auch für den Bereich der Industrie.
Holzblasinstrumentenmacher/innen stellen Blasinstrumente aus Holz oder Metall her. Außerdem reparieren und restaurieren sie ältere Instrumente. Sie arbeiten hauptsächlich in handwerklichen oder industriellen Betrieben, die Holzblasinstrumente wie Flöten oder Fagotte herstellen. Darüber hinaus sind sie in Musikhäusern mit angeschlossener Reparaturwerkstatt oder in Museen mit Restaurierungsabteilungen für Musikinstrumente tätig.
Die Auszubildenden erwerben folgende Kernkompetenzen:

  • Holz be- und verarbeiten
  • Holzblasinstrumentenbau
  • Holzoberflächen bearbeiten
  • Intonieren und stimmen
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie und im Handwerk angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
Holzblasinstrumentenmacher/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Holzbearbeitungsmechaniker/in

2004 wurde der Beruf Holzbearbeitungsmechaniker/in zuletzt reformiert. Die Ausbildungsordnung ersetzt die aus dem Jahr 1980.
Holzbearbeitungsmechaniker/innen bedienen Sägen, Fräsen und andere Anlagen und verarbeiten den Rohstoff Holz zu Holzbauteilen wie Brettern oder fertigen Holzprodukten, beispielsweise Furnierplatten oder Türelemente. Sie arbeiten hauptsächlich in Betrieben der Säge- sowie der Hobel-, Holzleimbau- und Holzwerkstoffindustrie. Darüber hinaus sind sie bei Herstellern von Möbeln oder Holzbearbeitungsmaschinen tätig.
Die Auszubildenden erwerben folgende Kernkompetenzen:

  • Fräsen
  • Furnier verarbeiten
  • Holz hobeln
  • Holzleimbau
  • Maschinen und Anlagen führen und bedienen
  • Sägen
  • Holz schleifen


Die Ausbildung kann in vier Wahlqualifikationseinheiten vertieft werden:

  • Sägewerkserzeugnissen
  • Hobelwerkserzeugnissen
  • Leimholzerzeugnissen
  • Holzwerkstofferzeugnissen.
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Säge-, Hobel-, Holzleimbau- und Holzwerkstoffindustrie angeboten.
Holzbearbeitungsmechaniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Durch die Wahlqualifikationseinheiten verfügt dieser Beruf über eine flexible Ausbildungsstruktur.
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📕 Holzbildhauer/in

1997 wurde der Ausbildungsberuf Holzbildhauer/in aus dem Jahr 1934 neu geordnet und an die technischen Entwicklungen angepasst, ohne die traditionellen Arbeitsmethoden des Holzbildhauerhandwerks zu vernachlässigen.
Holzbildhauer und -hauerinnen fertigen handwerklich und künstlerisch plastische und flächige Schnitzereien sowie Bildhauerarbeiten an. Das Arbeitsgebiet erstreckt sich über das Anfertigen, Instandhalten, Restaurieren von sakralen und profanen Plastiken, Möbeln, Inneneinrichtungen, Grabmalen, Spielzeugen, Spielgeräten, Schriften, Ornamenten, Zeichen und Reliefs bis zu bildhauerischen Modellen und Formen sowie Arbeiten für die Bau-, Friedhofs- und Landschaftsgestaltung.
Holzbildhauer/innen arbeiten hauptsächlich in Betrieben des Holzbildhauerhandwerks. Darüber hinaus können sie in der Möbelherstellung sowie in Werkstätten für Menschen mit Behinderung tätig sein.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Skizzen und Zeichnungen anfertigen sowie technische Unterlagen anwenden
  • Bildhauer- und Schnitzarbeiten vorbereiten, entwerfen und gestalten
  • Modelle erstellen, unterschiedliche Abformverfahren anwenden
  • Material nach gestalterischen, wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten auswählen und vorbereiten
  • Holz, Steine, Metalle und Kunststoffe be- und verarbeiten
  • Meß- und Handwerkzeug sowie Hilfsmittel für die Holz-, Stein-, Kunststoff- und Metallbearbeitung auswählen, handhaben und instandhalten
  • Maschinen einrichten, bedienen und warten
  • Maße nach Modell oder Zeichnung übertragen
  • Bildhauer- und Schnitzarbeiten in verschiedenen Materialien ausführen
  • Oberflächen aus Holz, Stein, Kunststoff und Metall in verschiedenen, material- und anforderungsbedingten Techniken vorbereiten und behandeln
  • Fundamente vermessen und herstellen
  • Werkstücke versetzen, verankern und montieren
  • Arbeitsgerüste auf- und abbauen
  • Hebe- und Transporteinrichtungen bedienen
  • Bildhauer- und Schnitzarbeiten restaurieren unter Berücksichtigung der entsprechenden Stilrichtungen
  • Oberflächen ergänzen und wiederherstellen
Die AusbildungDie duale Ausbildung dauert 3 Jahre und wird in der Industrie und im Handwerk angeboten. Die Ausbildung erfolgt im Betrieb und in der Berufsschule.
Holzbildhauer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Holzblasinstrumentenmacher/in

1997 wurde der Beruf Holzblasinstrumentenmacher/in neu geordnet.
Holzblasinstrumentenmacher und -macherinnen stellen Blasinstrumente aus Holz oder Metall her, deren Klang durch Teilung der eingeblasenen Luftsäule entsteht. Außerdem reparieren bzw. restaurieren sie ältere Instrumente.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Holz bearbeiten und verarbeiten
  • Holzblasinstrumentenbau
  • Holzoberflächenbearbeitung
  • Intonieren und stimmen
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie und im Handwerk angeboten.
Holzblasinstrumentenmacher/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Klavier- und Cembalobauer/in

Seit 1982 gibt es den Beruf Klavier- und Cembalobauer/in. Dieser Ausbildungsberuf ersetzt den Vorläuferberuf Klavierbauer/in. Klavier- und Cembalobauer/innen fertigen Einzelteile für Pianos, Flügel und Cembali und montieren diese zu fertigen Instrumenten. Außerdem reparieren, restaurieren und stimmen sie diese Instrumente.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Cembalobau
  • Holz bearbeiten und verarbeiten
  • Holzoberflächenbearbeitung
  • Intonieren und stimmen
  • Klavierbau
  • Mechanikeinbau
  • Oberflächen behandeln und veredeln
  • Spielwerkregulierung
Die AusbildungDie duale Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Im dritten Ausbildungsjahr erfolgt eine Spezialisierung in den Fachrichtungen:

  • Cembalobau und
  • Klavierbau.


Klavier- und Cembalobauer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).

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📕 Industriekauffrau / Industriekaufmann

Seit 1. August 2002 gibt es für den Beruf Industriekauffrau/-mann eine neue Ausbildungsverordnung. Das neue Berufsleitbild ist der kundenorientierte Sachbearbeiter, der team-, prozess- und projektorientiert arbeitet.
Industriekaufleute befassen sich in Unternehmen aller Branchen mit kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Aufgabenbereichen wie Materialwirtschaft, Vertrieb und Marketing, Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Buchführung, Buchhaltung
  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Büro- und Verwaltungsarbeiten
  • Büroorganisation und -management
  • Finanzierung
  • Kalkulation
  • Marketing
  • Personalwesen
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie und im Handwerk angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
Industriekaufmann/-frau ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Industriemechaniker/in

Seit 1. August 2004 gibt es den Ausbildungsberuf Industriemechaniker/in. Dieser Beruf ersetzt den Vorläuferberuf Industriemechaniker/in mit den Fachrichtungen Betriebstechnik, Geräte- und Feinwerktechnik, Maschinen- und Systemtechnik sowie Produktionstechnik.
Industriemechanikerinnen und -mechaniker stellen Geräte, Maschinen und Produktionsanlagen her, richten sie ein oder bauen sie um. Sie überwachen und optimieren Fertigungsprozesse und übernehmen Reparatur- und Wartungsaufgaben.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Arbeit nach Zeichnung
  • Betriebstechnik
  • Maschinen und Anlagen führen und bedienen
  • Maschinentechnik
  • Messen und prüfen (Metalltechnik)
  • Montage (Metall, Anlagenbau)
  • Warten, reparieren und instandhalten
Die AusbildungDie Ausbildung daueret 3 1/2 Jahre und wird in der Industrie und im Handel angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
Industriemechaniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Informatikkaufmann/-frau

Seit 1997 gibt es den Ausbildungsberuf Informatikkaufmann/-frau. Dieser Beruf ist als IT-Ausbildungsberuf anerkannt und ersetzt den Vorläuferberuf Datenverarbeitungskaufmann/-kauffrau.
Informatikkaufleute beschaffen informations- und telekommunikationstechnische Systeme und verwalten sie. Sie erstellen Anwendungslösungen und beraten bzw. schulen Benutzer.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Datenbankadministration, -management und -organisation
  • Hardware- und Softwareinstallation
  • Informations- und Computertechnik
  • IT-Koordination
  • Kalkulation
  • Kundenberatung und -betreuung
  • Netzwerkadministration, -management und -organisation
  • Systembetreuung
  • Systemadministration
  • Systemverwaltung
  • Systemsoftware (entwickeln, programmieren, analysieren)


Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie und im Handel angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
Informatikkaufmann/-frau ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

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📕 IT-Systemelektroniker/in

Seit 1997 gibt es den Ausbildungsberuf IT-Systemelektroniker/in. Dieser Beruf ist als IT-Ausbildungsberuf anerkannt und ersetzt die Vorläuferberufe Kommunikationselektroniker/in - Informationstechnik und Kommunikationselektroniker/in -Telekommunikationstechnik. IT-System-Elektroniker/innen planen bzw. installieren kundenspezifische Systeme der IT-Technik, konfigurieren sie und nehmen sie in Betrieb. Sie warten die Systeme, analysieren Fehler und beseitigen Störungen. Daneben beraten und schulen sie Kunden. Typische Einsatzgebiete sind insbesondere Computersysteme, Festnetze, Funknetze, Endgeräte oder Sicherheitssysteme.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Datennetzinstallation
  • Elektronik
  • Hardware- und Softwareinstallation
  • Informations- und Computertechnik
  • Mikrocomputer- und Mikroprozessortechnik
  • Nachrichten- und Kommunikationstechnik
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird in Betrieben durchgeführt, die Produkte und Dienstleistungen der Informations- und Telekommunikationstechnik anbieten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
IT-System-Elektroniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 IT-Systemkaufmann/-frau

Seit 1997 gibt es den Ausbildungsberuf IT-Systemkaufmann/-frau. Dieser Beruf ist als IT-Ausbildungsberuf anerkannt und ersetzt den Vorläuferberuf Datenverarbeitungskaufmann/-kauffrau. IT-Systemkaufleute arbeiten in erster Linie in der IT-Branche und konzipieren und realisieren kundenspezifische Systemlösungen der IT-Technik. Sie beraten und schulen Kunden, konzipieren Marketingstrategien, arbeiten Angebote aus und rechnen Aufträge ab.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Datenbankadministration, -management und -organisation
  • Hardware- und Softwareinstallation
  • Informations- und Computertechnik
  • Kalkulation
  • Kundenberatung und -betreuung
  • Netzwerkadministration, -management und -organisation
  • Systembetreuung
  • Systemadministration
  • Systemverwaltung
  • Systemintegration
  • Systemsoftware (entwickeln, programmieren, analysieren)


Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre wird in der Industrie und im Handel angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
IT-Systemkaufmann/-frau ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

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📕 Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in

Seit 1. September 2003 gibt es für den Beruf Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in eine neue Ausbildungsverordnung. Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker und -mechanikerinnen fertigen Fahrzeugteile wie Fahrzeugrahmen, Fahrgestelle und Karosserien sowie Fahrzeugaufbauten und Anhänger und setzen diese instand.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Blechbearbeitung
  • Fahrzeugbau und -technik
  • Karosseriearbeiten
  • Karosseriebau


Die AusbildungDie duale Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Im dritten Ausbildungsjahr erfolgt eine Spezialisierung in einer der folgenden Fachrichtungen:

  • Fahrzeugbautechnik
  • Karosseriebautechnik
  • Karosserieinstandhaltungstechnik

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

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📕 Kauffrau / Kaufmann für Bürokommunikation

Seit 1991 gibt des Ausbildungsberuf Kauffrau/-mann für Bürokommunikation. Dieser Beruf ersetzt den Beruf Bürogehilfe/-gehilfin.
Kaufleute für Bürokommunikation erledigen innerbetrieblich Sekretariats- sowie Assistenzaufgaben und übernehmen bereichsbezogene kaufmännisch-verwaltende Tätigkeiten.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Büro- und Verwaltungsarbeiten
  • Büroorganisation und -management
  • Korrespondenz
  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Personalwesen
  • Postbearbeitung
  • Terminplanung und -überwachung
  • Textverarbeitung
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird in de Industrie, im Handel und im Handwerk angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
Kaufmann/-frau für Bürokommunikation ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Klempner/in

Erst 1989 erhielt der Beruf Klempner/in eine Ausbildungsordnung.
Klempnerinnen und Klempner stellen Blechbauteile für Hausdächer und Fassaden her, bringen sie vor Ort an und warten bzw. reparieren sie.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Arbeit nach Zeichnung
  • Blechbearbeitung
  • Dach- und Fassadenblecharbeiten
  • Fassadenbau, -technik
  • Feinblechbautechnik
  • Montage (Metall, Anlagenbau)
Die AusbildungDie Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und wird im Handwerk angeboten.
Klempner/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Konstruktionsmechaniker/in

Seit 1. August 2007 gibt es eine neue Verordnung für den Ausbildungsberuf Konstruktionsmechaniker/in. Die Auszubildenden legen vor Ende des zweiten Ausbildungsjahres anstelle einer Zwischenprüfung Teil 1 der Abschlussprüfung ab. Teil 2 der Abschlussprüfung wird am Ende der Ausbildungszeit abgelegt. Dieser Beruf ersetzt den Vorläuferberuf Konstruktionsmechaniker/in mit den Fachrichtungen Ausrüstungstechnik, Feinblechbautechnik, Metall- und Schiffbautechnik sowie Schweißtechnik.
Konstruktionsmechaniker/innen stellen Stahlbau- und Blechkonstruktionen, Förderanlagen und Schiffe her. Dazu fertigen sie mithilfe manueller und maschineller Verfahren einzelne Bauteile aus Blechen, Profilen sowie Rohren und montieren diese.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Arbeit nach Zeichnung
  • Blechbearbeitung
  • Maschinen und Anlagen einrichten
  • Metallbau
  • Montage (Metall, Anlagenbau)
  • Schweißtechnik
  • Warten, reparieren, instandhalten
Die AusbildungDie Ausbildung dauert 3 1/2Jahre und wird in der Industrie und im Handwerk angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
Konstruktionsmechaniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Kraftfahrzeug-Servicetechniker/in

Seit 1. Juli 1998 können sich ausgebildete Kfz-Handwerker zum geprüften Kfz-Servicetechniker weiterbilden. Eine Verordnung regelt den Zugang zu diesem Beruf und schließt die Lücke zwischen Geselle und Meister. Kraftfahrzeug-Servicetechnike und -technikerinnen beraten Kunden bei der Instandhaltung, Reparatur und Inspektion von Kraftfahrzeugen aller Art. Sie führen entsprechende Arbeiten selbst aus oder veranlassen diese.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Fahrzeugdiagnose
  • Fahrzeugsysteme-Mechatronik
  • Kraftfahrzeugelektrik und -elektronik
  • Kraftfahrzeugwartung und -reparatur
  • Kundenberatung und -betreuung
  • Qualitätsprüfung und -sicherung
Die WeiterbildungDie Weiterbildung dauert in Vollzeit cirka drei bis sechs Monate, in Teilzeit cirka sechs bis zwölf Monate. Bildungseinrichtungen der Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern sowie andere Bildungsträger bieten Vorbereitungskurse auf die Weiterbildungsprüfung zum bzw. zur Kraftfahrzeug-Servicetechniker/in an.
Kraftfahrzeug-Servicetechniker/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte berufliche Weiterbildung nach der Handwerksordnung (HwO) und dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Kraftfahrzeugmechatroniker/in

Seit 1. August 2003 gibt es den Ausbildungsberuf Kraftfahrzeugmechatroniker/in. Dieser Beruf löst die alten Berufe Kfz-Mechaniker, Kfz-Elektriker und den Automobilmechaniker ab. Kraftfahrzeugmechatroniker und -mechatronikerinnen warten Kraftfahrzeuge, setzen sie instand und rüsten sie mit Zusatzsystemen, Sonderausstattungen und Zubehörteilen aus.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Fahrzeugdiagnose
  • Fahrzeugsysteme-Mechatronik
  • Kraftfahrzeugelektrik und -elektronik
Die AusbildungDie duale Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Im dritten Ausbildungsjahr erfolgt eine Vertiefung in einem der folgenden Schwerpunkte:

  • Fahrzeugkommunikationstechnik
  • Motorradtechnik
  • Nutzfahrzeugtechnik
  • Personenkraftwagentechnik

Kraftfahrzeugmechatroniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).

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📕 Kürschner/in

Seit 1997 gibt es den Ausbildungsberuf Kürschner/in. Dieser Beruf ersetzt den Vorläuferberuf Pelzwerker/in.
Kürschner und Kürschnerinnen fertigen nach vorgegebenen Mustern oder eigenen Entwürfen aus Pelzfellen, Leder oder anderen textilen Materialien Pelz- und Lederbekleidung. Die Fachkräfte arbeiten sowohl in Handwerks- als auch in Industriebetrieben. Je nach Betriebsgröße umfasst das Arbeitsgebiet auch betriebsorganisatorische Tätigkeiten, wie den Einkauf auf Fellauktionen, Kundenberatung und Verkauf sowie Erstellen von Pelzhandels- und Kürschnersortimenten.
Auszubildende erwerben folgende Kernkompetenzen:

  • Entwurf
  • Kalkulation
  • Modelle und Musterstücke anfertigen
  • Nähen
  • Pelze, Felle - Materialkunde
  • Pelze, Felle verarbeiten
  • Pelzpflege und -aufbewahrung
  • Schnitttechnik
  • Zuschneiden (Textil, Bekleidung, Leder u.ä.)

Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie und im Handwerk angeboten.
Der Ausbildungsberuf Kürschner/in ist nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO) anerkannt.

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📕 Maßschneider/in

Seit 2004 gibt es den Ausbildungsberuf Maßschneider/in. Dieser Beruf ersetzt die Vorläuferberufe Damen-, Herren- und Wäscheschneider/in.
Maßschneider und -schneiderinnen fertigen individuelle Kleidungsstücke nach eigenen Entwürfen oder den Wünschen ihrer Kunden in Maßarbeit an.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Anprobe (Bekleidungsfertigung)
  • Bekleidungsfertigung
  • Entwurf
  • Kundenberatung und -betreuung
  • Maßnehmen (Bekleidungsfertigung)
  • Maßschneiderei
  • Modelle und Musterstücke anfertigen
  • Nähen
  • Schnitttechnik
  • Textil- und Materialkunde
  • Zuschneiden (Textil, Bekleidung, Leder u.ä.)
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird im Handwerk in den Schwerpunkten Damen und Herren angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
Maßschneider/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Mathematisch-technische/r Software-Entwickler/in

Seit 31. Juli 2007 gibt es den Ausbildungsberuf Mathematisch-technischer Software-Entwickler/in (MATSE). Dieser Beruf ersetzt den Vorläuferberuf Mathematisch-technische/r Assistent/in. Mathematisch-technische Software-Entwickler/innen konzipieren, realisieren und warten Softwaresysteme auf der Basis von mathematischen Modellen.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Angewandte Mathematik
  • Computermathematik
  • Informations- und Computertechnik
  • Programmieren
  • Softwaretechnik
  • Software-Engineering
  • Technische Informatik


Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird in Unternehmen der ITK-Branche bzw. entsprechenden Unternehmensabteilungen angeboten.
Mathematisch-technische/r Software-Entwickler/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

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📕 Mechaniker/in für Karosserieinstandhaltungstechnik

Seit 1. August 2003 gibt es den Ausbildungsberuf Mechaniker/in für Karosserieinstandhaltungstechnik. Mechaniker/innen für Karosserieinstandhaltungstechnik reparieren hauptsächlich Fahrzeugkarosserien, Karosserieteile und Aufbauten. Sie montieren Aufbauten und Zusatzeinrichtungen und setzen oder halten Fahrzeuge instand.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Blechbearbeitung
  • Fahrzeugbau und -technik
  • Karosseriearbeiten
  • Karosseriebau
  • Korrosionsschutz
  • Kraftfahrzeuge warten und reparieren
Die AusbildungDie Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und wird im Handwerk angeboten.
Mechaniker/in für Karosserieinstandhaltungstechnik ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Mechaniker/in für Land- und Baumaschinentechnik

Am 1. August 2008 wurde der Beruf Mechaniker/in für Land- und Baumaschinentechnik neu geordnet. Anstelle einer Zwischenprüfung legen die Auszubildenden Teil 1 der Gesellen- bzw. Abschlussprüfung ab, Teil 2 wird am Ende der Ausbildungszeit durchgeführt. Zugleich wurden Prüfungsinhalte und Prüfungsdauer optimiert.
Mechaniker/innen für Land- und Baumaschinentechnik warten und reparieren Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen und Motorgeräte, die in der Land- und Bauwirtschaft eingesetzt werden.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Agrartechnik, Landmaschinentechnik
  • Baumaschinensachkunde
  • Fahrzeugdiagnose
  • Kraftfahrzeugwartung, Kraftfahrzeugreparatur
  • Nutzfahrzeugtechnik
  • Warten, repararieren, instandhalten
Die AusbildungDie Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und wird in der Industrie und Handwerk angeboten.
Mechaniker/in für Land- und Baumaschinentechnik ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Mechatroniker/in für Kältetechnik

Seit 2007/2008 gibt es den Ausbildungsberuf Mechatroniker/in für Kältetechnik. Dieser Beruf ersetzt den vorherigen Beruf Kälteanlagenbauer/in. Mechatronikerinnen und Mechatroniker für Kältetechnik planen und montieren Anlagen und Systeme der Kälte- und Klimatechnik einschließlich der elektrotechnischen und elektronischen Bauteile. Sie warten die Anlagen und bauen sie bei Bedarf um.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Blechbearbeitung
  • Elektrotechnik
  • Kältetechnik
  • Kühl- und Klimaanlagen
  • Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)
  • Montage (Versorgungstechnik)
  • Wärme- und Kältedämmungen herstellen
  • Warten, reparieren, instandhalten
Die Ausbildung
Die Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und wird in der Industrie und im Handwerk angeboten.
Mechatroniker/in für Kältetechnik ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Mechatroniker/in

Seit 1998 gibt es den Ausbildungsberuf Mechatroniker/in. Dieser Beruf wurde neu geschaffen und vereint Elemente der Berufe Mechaniker/in und Elektroniker/in. Mechatronikerinnen und Mechatroniker bauen mechanische, elektrische und elektronische Komponenten zu komplexen Systemen zusammen, installieren Steuerungssoftware und halten die Systeme instand.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Elektromechanik
  • Elektronik
  • Elektrotechnik
  • Hardware- und Softwareinstallation
  • Informations- und Computertechnik
  • Mechatronik
Die AusbildungDie Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und wird in der Industrie und im Handwerk angeboten.
Mechatroniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Metall- und Glockengießer/in

1998 wurde der Beruf Metall- und Glockengießer/in mit den Fachrichtungen Zinngusstechnik, Metallgusstechnik sowie Kunst- und Glockengusstechnik neu gordnet. Dieser Beruf löst die Vorläuferberufe Glockengießer/in, Metallformer/in und Metallgießer/in sowie Zinngießer/in ab.
Metall- und Glockengießer und -gießerinnen stellen Gussprodukte aus Metall und Kunststoff her.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Gießen (Metall)
  • Legieren
  • Maschinen und Anlagen führen und bedienen
  • Modellieren
  • Schmelztechnik (Metall)
Die AusbildungDie duale Ausbildung dauert drei Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Im dritten Ausbildungsjahr erfolgt eine Spezialisierung den Fachrichtungen:

  • Kunst- und Glockengusstechnik
  • Metallgusstechnik
  • Zinngusstechnik.

Metall- und Glockengießer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).

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📕 Metallbauer/in

2002 wurde der Beruf Metallbauer/in neu geordnet und in den drei Fachrichtungen Konstruktionstechnik, Metallgestaltung und Nutzfahrzeugbau ausgebildet. Weiterhin legen die Auszubildenden anstelle einer Zwischenprüfung Teil 1 der Gesellenprüfung ab. Teil 2 der Gesellenprüfung wird am Ende der Ausbildungszeit durchgeführt. Der Beruf Metallbauer/in ersetzt die Vorläuferberufe Schlosser/in und Schmied/in.
Metallbauerinnen und Metallbauer sind Fachleute, die Metallkonstruktionen herstellen. Deren Umbau und Instandhaltung gehören ebenfalls zu ihrem Aufgabenbereich. Gegebenenfalls übernehmen sie auch Aufgaben in der Planung und Konstruktion.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Metallbau
Die AusbildungDie duale Ausbildung dauert 3 1/2 und findet in der Regel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Im dritten Ausbildungsjahr erfolgt eine Spezialisierung in den Fachrichtungen:

  • Konstruktionstechnik
  • Metallgestaltung
  • Nutzfahrzeugbau

Metallbauer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).

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📕 Metallbildner/in

Am 1. August 1998 wurde der Ausbildungsberuf Metallbildner/in mit den drei Fachrichtungen Goldschlagtechnik, Gürtler- und Metalldrücktechnik sowie Ziseliertechnik neu gordnet. Der Ausbildungsberuf Metallbildner/in der Fachrichtung Goldschlagtechnik löste den Beruf Gold-, Silber- und Aluminiumschläger/in ab.
Metallbildner und -bildnerinnen fertigen Kunst- und Gebrauchsgegenstände aus Metall an. Weiterhin gestalten und bearbeiten sie Metalloberflächen.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Entwurf
  • Metall be- und verarbeiten
  • Oberflächentechnik
Die AusbildungDie duale Ausbildung dauert drei Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Sie erfolgt in einer der drei Fachrichtungen:

  • Goldschlagtechnik
  • Gürtler- und Metalldrücktechnik
  • Ziseliertechnik

Metallbildner/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).

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📕 Metallblasinstrumentenmacher/in

1999 wurde der Beruf Metallblasinstrumentenmacher/in neu geordnet, 1997 neu geregelt. Er ersetzt den Vorläuferberuf Metallblasinstrumenten- und Schlagzeugmacher/in.
Metallblasinstrumentenmacher/innen stellen Trompeten, Posaunen sowie andere Blechblasinstrumente her und stimmen sie. Außerdem reparieren und restaurieren sie ältere Instrumente. Sie arbeiten hauptsächlich in handwerklichen oder industriellen Betrieben, die Metallblasinstrumente wie Trompeten oder Hörner herstellen. Darüber hinaus können sie in Musikhäusern mit angeschlossener Reparaturwerkstatt oder in Museen mit Restaurierungsabteilungen für Musikinstrumente tätig sein.
Die Auszubildenden erwerben folgende Kernkompetenzen:

  • Arbeit nach Zeichnung
  • Intonieren, Stimmen
  • Metallblasinstrumentenbau
  • Schlagzeugbau


Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie und imHandwerk angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
Metallblasinstrumentenmacher/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).

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📕 Metallschleifer/in

Seit 1939 gibt es den Ausbildungsberuf Metallschleifer/in, der zunächst Gabelschleifer/in hieß. Da bis heute keine Ausbildungsverordnung erlassen wurde, gilt der Paragraf 108 Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Metallschleifer/innen geben Gegenständen aus Eisen, Stahl, Nichteisenmetallen und auch Kunststoff eine glatte und ansehnliche Oberfläche.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Maschinen und Anlagen führen und bedienen
  • Polieren
  • Schleifen (Metall)
Die AusbildungDie Ausbildung dauert zwei Jahre und wird in der Industrie angeboten.
Metallschleifer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Mikrotechnologe/-technologin

Seit 1. August 1998 gibt es den Ausbildungsberuf Mikrotechnologe/-technologin.
In der Mikrotechnik werden Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik zusammengefasst. Mikrotechnologen und -technologinnen stellen in verfahrenstechnischen Prozessen Produkte wie Mikrochips, Halbleiterkomponenten und Mikrosysteme her.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Bonden
  • Halbleitertechnik
  • Mikrochipfertigung
  • Mikrosystemtechnik
  • Mikrotechnologie
  • SMD-Technik (Surface Mounted Devices - Oberflächenmontage)
Die AusbildungDie Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und wird in der Industrie und im Handwerk in den Schwerpunkten Halbleitertechnik und Mikrosystemtechnik angeboten.
Mikrotechnologe/-technologin ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Modist/in

Seit 1. August 2004 gibt es eine neue Ausbildungsordnung für den Beruf Modist/in. Dieser Beruf löst den Vorläuferberuf Hut- und Mützenmacher/in ab.
Modistinnen und Modisten stellen nach eigenen Entwürfen oder nach Vorgaben Filz-, Stroh- oder Lederhüte, Stoffmützen und andere Kopfbedeckungen her.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Entwurf
  • Garnieren (Textilien)
  • Hut- und Mützenanfertigung
  • Hutformen
  • Kundenberatung und -betreuung
  • Nähen
  • Zuschneiden (Textil, Bekleidung, Leder u.ä.)
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie und im Handwerk angeboten.
Modist/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Oberflächenbeschichter/in

Seit 2005 gibt es den Beruf Oberflächenbeschichter/in. Dieser Beruf ersetzt den Vorläuferberuf Galvaniseur/in.
Oberflächenbeschichter und -beschichterinnen stellen mit unterschiedlichen Verfahren und Techniken metallische Überzüge auf Metallen oder Kunststoffen her.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Beschichtungstechnik
  • Eloxieren
  • Feuerverzinken
  • Galvanisieren
  • Oberflächentechnik
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie und im Handwerk angeboten.
Oberflächenbeschichter/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Orgel- und Harmoniumbauer/in

1984 wurde der Beruf Orgel- und Harmoniumbauer/in neu gordnet und für den Industriebereich staatlich anerkannt. Der Beruf löste den Industrieberuf Orgelbauer/in ab. Die Ausbildung ist seitdem in den Fachrichtungen Orgelbau und Pfeifenbau möglich.
Orgel- und Harmoniumbauer und -bauerinnen entwerfen Orgeln und Harmonien, stellen sie her und montieren sie vor Ort. Außerdem halten sie die Instrumente instand und bauen sie um.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Harmoniumbau
  • Holz be- und verarbeiten
  • Holzoberflächen bearbeiten
  • Intonieren und stimmen
  • Orgelbau


Die AusbildungDie duale Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Die Ausbildung erfolgt in den beiden Fachrichtungen:

  • Orgelbau
  • Pfeifenbau

Orgel- und Harmoniumbauer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).

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📕 Orthopädiemechaniker/in und Bandagist/in

Seit 1996 gibt es den Ausbildungsberuf Orthopädiemechaniker/in und Bandagist/in. Dieser Beruf ersetzt die alten Berufe Bandagist/in und Orthopädiemechaniker/in. Orthopädiemechaniker/innen und Bandagisten/Bandagistinnen fertigen orthopädietechnische Hilfsmittel wie beispielsweise maßgenau passende Prothesen und Bandagen, aber auch Rollstühle an. Daneben warten und reparieren sie Erzeugnisse der Orthopädie- bzw. Reha-Technik.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Fußstützen und -hilfen
  • Kundenberatung und -betreuung
  • Kunststoffverarbeitung
  • Modellieren
  • Orthesenfertigung
  • Orthopädie- und Rehatechnik
  • Orthopädische Zurichtungen anbringen
  • Prothesenfertigung (Orthopädie)
  • Warten, reparieren, instandhalten
Die AusbildungDie Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und wird im Handwerk angeboten.
Orthopädiemechaniker/in und Bandagist/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Parkettleger/in

Seit 1. August 2002 gibt für den Beruf Parkettleger/in eine neue Ausbildungsverordnung. Sie löst die alte aus dem Jahr 1973 ab und ersetzt sie mit modernen Inhalten und Anforderungen. Parkettleger und -legerinnen verlegen, behandeln und pflegen Parkettböden und andere Holzfußböden. Daneben restaurieren sie Holzfußböden.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Kleben
  • Oberflächen behandeln und veredeln
  • Parkett schleifen
  • Parkett legen
  • Untergrund behandeln
  • Parkett versiegeln
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird im Handwerk angeboten.
Parkettleger/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Produktgestalter/in - Textil

Seit 2003 gibt es den Ausbildungsberuf Produktgestalter/in Textil. Dieser Beruf ersetzt den Vorläuferberuf Tapisserist/in.
Produktgestalterinnen und -gestalter Textil erstellen nach vorgegebenen Musterentwürfen oder eigenen Dessins Mustervorlagen für Web- und Maschenwaren sowie Bodenbeläge, bestickte und bedruckte Stoffe oder technische Textilien. Dabei berücksichtigen sie die Vorstellungen der Kunden sowie die wirtschaftliche Rentabilität und die technische Produzierbarkeit eines Musters.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Entwurf
  • Modelle, Musterstücke anfertigen
  • Musterprogrammieren
  • Musterzeichnen und -entwicklung (Textilien)
  • Textil - Materialkunde
  • Textilgestaltung und -design
  • Textiltechnik
  • Zeichnen


Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahr eund wird in der Industrie angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
Produktgestalter/in Textil ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

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📕 Produktionsmechaniker/in - Textil

Seit August 2005 gibt es den Ausbildungsberuf Produktionsmechaniker/in Textil. Dieser Beruf ersetzt die Vorläuferberufe Textilmechaniker/in mit den Fachrichtungen Bandweberei, Maschenindustrie, Spinnerei, Tufting, Vliesstoff und Weberei sowie Schmucktextilienhersteller/in.
Produktionsmechaniker und -mechanikerinnen Textil stellen die voll- oder teilautomatisierten Produktionsmaschinen und -anlagen in der Textilindustrie ein. Sie nehmen sie in Betrieb, überwachen, warten, pflegen, reparieren sie und organisieren den Materialfluss.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Maschinen und Anlagen einrichten
  • Maschinen und Anlagen führen und bedienen
  • Textilmaschinen
  • Warten, reparieren und instandhalten
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie angeboten.
Produktionsmechaniker/in Textil ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Produktionstechnologe/-technologin

Seit 1. Juni 2008 gibt es eine neue Verordnung für die dreijährige Berufsausbildung zum Produktionstechnologen/zur Produktionstechnologin.
Produktionstechnologen und -technologinnen planen industrielle Produktionsprozesse, richten Produktionsanlagen ein und nehmen diese in Betrieb. Außerdem betreuen sie die Prozessabläufe und dokumentieren diese.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Anwenderberatung und -Support (IT)
  • Elektronik
  • Elektrotechnik
  • Fertigungs- und Auftragssteuerung
  • Hardware- und Softwareinstallation
  • Inbetriebnahme
  • Informations- und Computertechnik
  • Maschinentechnik
  • Produktionsplanung
  • Qualitätsprüfung und -sicherung


Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie angeboten.
Produktionstechnologe/-technologin ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

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📕 Produktveredler/in - Textil

Seit 2005 gibt es den Ausbildungsberuf Produktveredler/in Textil. Dieser Beruf ersetzt den Vorläuferberuf Textilveredler/in.
Produktveredlerinnen und -veredler Textil richten Maschinen und Anlagen in Veredlungsabteilungen von Spinnereien, Webereien, Wirkereien und Strickereien ein, halten sie instand und sorgen für optimale Warenqualität.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Appretur
  • Beschichtungstechnik
  • Farbvorbereitung (Druck)
  • Maschinen und Anlagen einrichten
  • Maschinen und Anlagen führen und bedienen
  • Textildruck
  • Textilfärben
  • Textilveredelung
  • Warten, reparieren und instandhalten
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie angeboten.
Produktveredler/in Textil ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Raumausstatter/in

Seit 1965 gibt es den Ausbildungsberuf Raumausstatter/in, der den Vorläuferberufs Polsterer und Dekorateur ersetzt.
Raumausstatter/innen gestalten Räume und Polstermöbel nach Kundenwünschen und -anforderungen. Sie bekleiden Wände und Decken, gestalten, fertigen und montieren Raumdekorationen sowie Licht-, Sicht- und Sonnenschutz. Außerdem verlegen sie textile und elastische Bodenbeläge, polstern und beziehen Polstermöbel.
Raumausstatter/innen arbeiten hauptsächlich in Fachbetrieben des Raumausstatterhandwerks sowie in Polsterwerkstätten oder Raumausstattungsateliers. Darüber hinaus sind sie in Innendekorationsabteilungen von Einrichtungshäusern tätig. Schauspielhäuser oder Fernsehanstalten kommen ebenfalls als Arbeitgeber infrage.
Die Auszubildenden erwerben folgende Kernkompetenzen:

  • Anstreichen
  • Beziehen (Polster, Möbel)
  • Bodenbeläge verlegen
  • Dekorieren (Räume)
  • Gardinenaufmaß
  • Montage (Möbel, Küchen, Raumausstattung, Messebau)
  • Tapezieren
  • Wand- und Deckenverkleidung

Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird im Handwerk in folgenden Schwerpunkten angeboten:

  • Boden
  • Polstern
  • Raumdekoration sowie Licht-, Sicht- und Sonnenschutzanlagen
  • Wand- und Deckendekoration

Der Ausbildungsberuf Rumausstatter/in ist nach der Handwerksordnung (HwO) anerkannt.

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📕 Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/in

2004 wurde der Beruf Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/in neu geordnet. Der Ausbildungsberuf ersetzt den Vorläuferberuf Rollladen- und Jalousiebauer/in von 1984.
Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/innen stellen Rollladen- und Sonnenschutzsysteme her und montieren sie bei Kunden. Außerdem bauen sie Antriebe ein und installieren Steuerungsanlagen. Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten gehören ebenfalls zu ihren Aufgaben. Die Mechatroniker/innen arbeiten in Fachbetrieben des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks sowie bei Herstellern von Metall-, Holz- oder Kunststoffrollläden und -toren.
Die Auszubildenden erwerben folgende Kernkompetenzen:

  • Arbeit nach Zeichnung
  • Jalousiebau
  • Kunststoff verarbeiten
  • Markisenbau
  • Rollladen- und Sonnenschutzmechatronik
  • Rollladenbau
  • Warten, reparieren und instandhalten
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird im Handwerk angeboten.
Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Sattler/in

Seit 1. August 2005 gibt es eine neue Ausbildungsordnung für den Beruf Sattler/in. Mit der neuen Verordnung wurden die rechtlichen Grundlagen für die Ausbildungsberufe Feinsattler/in, Feintäschner/in und Täschner/in nicht mehr angewendet.
Sattlerinnen und Sattler stellen unterschiedliche Produkte vor allem aus Leder her; zum Teil entwerfen und reparieren sie diese Produkte auch.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Entwurf
  • Leder - Materialkunde
  • Lederauswahl
  • Lederbearbeitung und -verarbeitung
  • Maschinen und Anlagen führen und bedienen
  • Maschinennähen
  • Schablonen anfertigen
  • Zuschneiden (Textil, Bekleidung, Leder u.ä.)
Die AusbildungDie duale Ausbildung dauert drei Jahre und findet in der Regel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Ab Mitte des zweiten Ausbildungsjahres erfolgt eine Spezialisierung in den Fachrichtungen:

  • Fahrzeugsattlerei
  • Reitsportsattlerei
  • Feintäschnerei

Sattler/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und nach der Handwerksordnung (HwO).

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📕 Schneidwerkzeugmechaniker/in

Seit 1989 gibt es den handwerklichen Metallberuf Schneidwerkzeugmechaniker/in. Dieser Beruf löst den Vorläuferberuf Messerschmied/in ab.
Schneidwerkzeugmechaniker und -mechanikerinnen stellen Schneidwerkzeuge aller Art für den manuellen und maschinellen Einsatz her. Außerdem schleifen sie Klingen und warten die unterschiedlichsten Schneidmaschinen.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Arbeit nach Zeichnung
  • Härten
  • Klingen- und Messerschmieden
  • Schneidewerkzeuge, Schneidwaren
  • Stahlschmieden
  • Werkzeugschleifen
Die AusbildungDie Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und wird im Handwerk in folgenden Schwerpunkten angeboten:

  • Schneidwerkzeug- und Schleiftechnik
  • Schneidemaschinen- und Messerschmiedetechnik

Schneidwerkzeugmechaniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).

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📕 Segelmacher/in

1963 wurde der Beruf Segelmacher/in anerkannt. Die von damals bestehenden Regelungen gelten zwar noch, sollen jedoch am 1. August 2010 durch eine neue Ausbildungsordnung ersetzt werden.
Segelmacher und -macherinnen stellen Segel für die unterschiedlichsten Schiffs- und Bootstypen von Hand oder maschinell her und montieren diese gegebenenfalls. Darüber hinaus reparieren und warten sie Segel.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Handnähen
  • Maschinennähen
  • Messen
  • Montage (Seile, Netze, technische Konfektion)
  • Planen-, Segel- und Zeltmachen
  • Segel anschlagen
  • Seilverbindungen herstellen
  • Spleißen
  • Takeln
  • Warten, reparieren, instandhalten
  • Zuschneiden (Textil, Bekleidung, Leder u.ä.)
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre wird im Handwerk angeboten.
Segelmacher/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Seiler/in

Seit 1. August 2008 gibt es eine neue Ausbildungsordnung für den Beruf Seiler/in.
Seilerinnen und Seilfer verarbeiten maschinell natürliche und künstliche Fasern oder Draht zu Seilen aller Art. Sie machen fertiggestellte Seile verkaufsfertig oder verarbeiten sie weiter, beispielsweise versehen sie diese manuell mit Schlaufen bzw. Ösen oder flechten Netze.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Handseilen
  • Imprägnieren
  • Maschinen und Anlagen führen und bedienen
  • Maschinenseilen
  • Montage (Seile, Netze, technische Konfektion)
  • Netze machen
  • Seilprüfung
  • Seilverbindungen herstellen
  • Spleißen
  • Warten, reparieren und instandhalten
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird im Handwerk in den Schwerpunkten Netzkonfektion, Seilherstellung und Seilkonfektion angeboten.
Seiler/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Silberschmied/in

1992 wurde der Beruf Silberschmied/in neu geordnet. Seitdem können angehende Silberschmiede und -schmiedinnen zwischen den Schwerpunkten Metall und Email wählen.
Silberschmiede und Silberschmiedinnen entwerfen überwiegend Gegenstände aus Silber bzw. Silberlegierungen und stellen sie als Unikat oder für kleine Serien her. Daneben reparieren oder restaurieren sie Silberwaren.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Edelmetalle be- und -verarbeiten
  • Entwurf
  • Schmuckwaren herstellen
  • Silberschmiedearbeiten
Die AusbildungDie Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und wird in der Industrie, im Handel sowie im Handwerk in den Schwerpunkten Metall und Email angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
Silberschmied/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Spielzeughersteller/in

Der Beruf Spielzeughersteller/in wurde 1997 als Industrieberuf neu geschaffen und staatlich anerkannt.
Spielzeughersteller und -herstellerinnen arbeiten in Betrieben der Spielzeugindustrie. Je nach Produktionsbereich stellen sie figürliches, textiles und Holzspielzeug her, beispielsweise Puppen, Plüschtiere, Puppenmöbel, Holzgreiflinge, Holzfahrzeuge und Zubehör für Modelleisenbahnen. Weiterhin umfasst das Arbeitsgebiet betriebsorganisatorische Tätigkeiten in der Arbeitsvorbereitung und in der Produktion.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Textile Werk- und Hilfsstoffe, Holz- und Holzwerkstoffe und Kunststoffe nach Verwendungszweck und Wirtschaftlichkeit auswählen und bearbeiten
  • Unterlagen für den Fertigungsablauf sowie technische Daten über Arbeitsabläufe erarbeiten und Arbeitsergebnisse erfassen
  • Werkzeuge, Maschinen und Anlagen einrichten, bedienen, überwachen und instandhalten
  • Skizzen und Zeichnungen anfertigen und auswerten
  • Zuschnittschablonen, Zuschnitte und Kunststoffteile unter Beachtung rationeller Materialverwendung anfertigen
  • Unterschiedliche Verfahrenstechniken zur Oberflächenbehandlung anwenden
  • Einzelteile zu Baugruppen und Endprodukten zusammenfügen und montieren
  • Produkte dekorieren und komplettieren
  • Qualität beurteilen und qualitätssichernde Maßnahmen ergreifen
  • Produkte dekorativ verpacken
Die AusbildungDie Ausbildun dauert drei Jahre und wird in der Spielzeugindustrie angeboten. Sie erfolgt im Betrieb und in der Berufsschule.
Spielzeughersteller/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Systemelektroniker/in

Seit 1. August 2003 gibt es den Ausbildungsberuf Systemelektroniker/in für das Elektrotechnikerhandwerk. Dieser Beruf löst den alten Beruf Elektromechaniker/in ab.
Systemelektroniker und -elektronikerinnen entwickeln elektrische und elektronische Komponenten, Geräte und Systeme. Sie stellen Muster und Einzelstücke her, planen und überwachen die Serienfertigung. Zudem halten bzw. setzen sie elektronische Geräte und Systeme instand und beraten Kunden.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Elektromechanik
  • Elektronik
  • Elektrotechnik
  • Geräteelektronik
  • Hardware- und Softwareinstallation
  • Schaltungstechnik
Die AusbildungDie Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und wird im Handwerk angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
Systemelektroniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Systeminformatiker/in

Seit 1. August 2003 gibt es für den Beruf Systeminformatiker/in eine neue Ausbildungsordnung. Systeminformatiker und -informatikerinnen arbeiten daran mit, industrielle informationstechnische Systeme zu entwickeln und zu realisieren. Zudem warten sie die Systeme und leisten Support bei Störungen.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Benutzerschnittstellen, Benutzeroberflächen
  • Elektronik
  • Hardware- und Softwareinstallation
  • Informations- und Computertechnik
  • Konfigurieren
Die AusbildungDie Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und wird in der Industrie angeboten.
Systeminformatiker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Konfektionärin

Technische Konfektionärin / technischer Konfektionär

Am 1. August 2010 haben IG Metall und Arbeitgeber eine neue Verordnung über die Ausbildung zum technischen Konfektionär / zur technischen Konfektionärin erarbeitet. Sie löst die alte Verordnung aus sem Jahr 1997 ab. Dieser Beruf ersetzt den Vorläuferberuf Kunststoff- und Schwergewebekonfektionär/in, der 1981 aus dem Beruf Zeltmacher/in entstanden war.
Technische Konfektionäre und Konfektionärinnen stellen aus einer Vielzahl an Materialien und Zubehör unter anderem Schutz- und Wetterkleidung, Zelte, Lkw-Planen oder Marktschirme her.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Arbeitsschutz- und Wetterschutzkleidung
  • Kleben
  • Kunststoffschweißen
  • Markisenbau
  • Maschinen und Anlagen führen und bedienen
  • Maschinennähen
  • Planen-, Segel- und Zeltmachen
  • Schablonen anfertigen
  • Zuschneiden (Textil, Bekleidung, Leder u.ä.)
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie angeboten.
Technische/r Konfektionär/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Technische/r Modellbauer/in

2009 wurden die Berufe Modellbauer/in und Modellbaumechaniker/in zum neuen Beruf Technische/r Modellbauer/in in den Fachrichtungen Gießerei, Karosserie und Produktion sowie Anschauung zusammengefasst. Der Vorläuferberuf Modellbauer/in der Fachrichtung Anschauungsmodellbau wurde aufgehoben.
Technische Modellbauer und -bauerinnen stellen Modelle her, die für die Einzel- und Serienfertigung benutzt werden, beispielsweise von Karosserieteilen, Kunststoffgehäusen, Gießereierzeugnissen oder zu Demonstrationszwecken.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Arbeit nach Zeichnung
  • Kunststoffmodellbau
  • Metallmodellbau
  • Modelle, Musterstücke anfertigen
  • Modellieren
  • Oberflächen behandeln, veredeln
Die AusbildungDie duale Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Sie erfolgt in den drei Fachrichtungen:

  • Anschauung
  • Gießerei
  • Karosserie und Produktion

Technischer Modellbauer bzw. Technische Modellbauerin ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und nach der Handwerksordnung (HwO).

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📕 Technische/r Produktdesigner/in

Die IG Metall hat gemeinsam mit den Arbeitgebern den Beruf Technische/r Produktdesigner/in zum 1. August 2011 neu geordnet. Die Ausbildungsverordnung löst die alte aus dem Jahr 2005 ab.
Der Ausbildungsberuf wird künftig in den Fachrichtungen "Produktgestaltung und -konstruktion" sowie "Maschinen- und Anlagenkonstruktion" angeboten. Neu ist außerdem: Die Inhalte aus dem alten Ausbildungsberuf Technische/r Zeichner/in (neu: Technische/r Systemplaner/in) sind jetzt im Beruf Technische/r Produktdesigner/in integriert. Das betrifft die bisherigen Fachrichtungen "Maschinen- und Anlagentechnik" und "Holztechnik".
Technische Produktdesigner/innen unterstützen Ingenieure und Ingenieurinnen bei der Entwicklung technischer Produkte. Sie entwerfen, konstruieren und gestalten Bauteile und Baugruppen, aber auch Gebrauchsgegenstände mit 3-D-CAD-Programmen. Sie arbeiten in Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen von Industrieunternehmen aller Art, beispielsweise in Betrieben des Maschinen- und Anlagenbaus, des Fahrzeugbaus, bei Herstellern von feinmechanischen und optischen Erzeugnissen, Möbeln, Elektromaschinen oder Computer-Hardware. Auch in Ateliers für Produkt- und Industriedesign sind sie beschäftigt.
Auszubildende erwerben folgende Kernkompetenzen:

  • Detailkonstruktion
  • Entwicklung
  • Entwurf
  • Formgestaltung
  • Gestaltung, Design
  • Industriedesign, Produktdesign
  • Modelle, Musterstücke anfertigen
  • Zeichnen
Die AusbildungDie Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und wird in der Industrie angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
Technische/r Produktdesigner/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Technische/r Systemplaner/in

Die IG Metall hat gemeinsam mit den Arbeitgebern den Beruf Technische/r Systemplaner/in zum 1. August 2011 neu geordnet. Die Ausbildungsverordnung ersetzt die Verordnung zum Technischen Zeichner/zur Technischen Zeichnerin aus dem Jahr 1993.
Neu ist: Die Inhalte der bisherigen Fachrichtungen des Berufs Technische/r Zeichner/in - "Heizungs-, Klima- und Sanitärtechnik", "Stahl- und Metallbautechnik" sowie "Elektrotechnik" - sind jetzt in dem neuen Beruf integriert. Die bisherigen Fachrichtungen "Maschinen- und Anlagentechnik" sowie "Holztechnik" sind dem neuen Ausbildungsberuf Technische/r Produktdesigner/in zugeordnet.
Technische Systemplaner/innen erstellen nach den Vorgaben von Konstrukteuren und Konstrukteurinnen Skizzen, Zeichnungen und Pläne, konstruieren rechnergestützt fachrichtungsspezifische Einzelteile und Baugruppen und berechnen Längen und Winkel sowie Flächen, Volumen und Massen. Außerdem fertigen sie entsprechende technische Unterlagen wie Tabellen oder schematische und perspektivische Darstellungen an.
Die Ausbildung ist in drei Fachrichtungen möglich:

  • Elektrotechnische Systeme
  • Stahl- und Metallbautechnik
  • Versorgungs- und Ausrüstungstechnik
Die AusbildungDie duale Berufsausbildung dauert 3 1/2 Jahre. Während der ersten drei Halbjahre erwerben die Auszubildenden aller Fachrichtungen die gleichen Fertigkeiten und Kenntnisse. Ab dem vierten Ausbildungshalbjahr wird das Wissen in der jeweiligen Fachrichtung vertieft.
Technische/r Systemplaner/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Textilgestalter/in im Handwerk

Die IG Metall hat gemeinsam mit den Arbeitgebern den neuen Beruf Textilgestalter/in im Handwerk zum 1. August 2011 entwickelt. Der Ausbildungsberuf ersetzt die bisherigen Ausbildungsberufe Sticker/in, Stricker/in und Weber/in. Außerdem sind in dem neuen Beruf auch die Gewerbe Klöppler, Posamentierer und Filzer integriert. Darüber hinaus kann die Zusatzqualifikation "Paramentik" erworben werden.
Textilgestalter/innen sind Fachleute, die textile Erzeugnisse herstellen. Sie entwerfen und fertigen Filze, Klöppelspitzen, Posamenten, Stickereien, Strickwaren oder Gewebe. Qualitätssicherung, Kundenberatung und Verkauf gehören ebenfalls zu ihren Aufgabenbereichen.
Auszubildende erwerben folgende Kernkompetenzen:

  • Maschinen und Anlagen einrichten
  • Maschinen und Anlagen führen und bedienen
  • Muster zeichnen und entwickeln (Textilien)
  • Textil- und Materialkunde
  • Textilgestaltung und -ldesign
  • Textiltechnik
  • Textilwaren nachbehandeln und aufmachen

Die duale Berufsausbildung dauert drei Jahre und wird im Handwerk in folgenden Fachrichtungen angeboten:

  • Filzen
  • Klöppeln
  • Posamentieren
  • Sticken
  • Stricken
  • Weben

Der Ausbildungsberuf Textilgestalter/in im Handwerk ist nach der Handwerksordnung (HwO) anerkannt.

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📕 Textillaborant/in

2003 wurde der Ausbildungsberuf Textillaborant/in neu geordnet. Dieser Beruf ersetzt die Vorgängerberufe Textillaborant/in - physikalisch-technisch und Textillaborant/in - chemisch-technisch.
Textillaboranten und -laborantinnen untersuchen und analysieren die chemischen und physikalischen Eigenschaften von textilen Rohstoffen, Halb- bzw. Fertigerzeugnissen und Textilhilfsmitteln. Daneben wirken sie in der Produktentwicklung mit.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Chemisch-technische Textilprüfung
  • Dokumentation
  • Laborarbeiten und -technik
  • Physikalisch-technische Textilprüfung
  • Probenahme
  • Textil - Materialkunde
  • Textiltechnik
  • Versuchsdurchführung und -auswertung
Die AusbildungDie Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und wird in der Industrie mit den Schwerpunkten Textilchemie, Textilveredelung und Textiltechnik angeboten.
Textillaborant/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Textilreiniger/in

Am 1. August 2002 wurde der Beruf Textilreiniger/in neu geordnet.
Textilreiniger/innen waschen und reinigen Textilien aller Art. Sie arbeiten vor allem in Reinigungsbetrieben sowie in Wäschereien, wie beispielsweise von Krankenhäusern.
Auszubildende erwerben folgende Kernkompetenzen:

  • Chemische Reinigung
  • Detachieren
  • Kunden beraten und betreuen
  • Maschinen führen
  • Anlagen führen und bedienen
  • Textil - Materialkunde
  • Vorbehandlung (Reinigung)
  • Wäsche- und Kleiderpflege

Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie, im Handel und im Handwerk angeboten.
Der Ausbildungsberuf Textilreiniger/in ist nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO) anerkannt.

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📕 Uhrmacher/in

2000 wurden die Ausbildungsinhalte des Berufs Uhrmacher/in überarbeitet und aktualisiert. Der Beruf ersetzt die Vorläuferberufe Kleinuhrenmacher/in und Remonteur/in von 1976.
Uhrmacher/innen stellen Uhren und andere Zeitmessgeräte her, warten und reparieren sie. Sie arbeiten hauptsächlich in der handwerklichen oder industriellen Uhrenherstellung sowie in Reparatur- und Servicewerkstätten oder im Einzelhandel.
Auszubildende erwerben folgende Kernkompetenzen:

  • Arbeit nach Zeichnung
  • Feinwerktechnik
  • Justieren
  • Messen, Prüfen (Metalltechnik)
  • Uhren herstellen
  • Uhrteile setzen

Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie und im Handwerk angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
Der Ausbildungsberuf Uhrmacher/in ist nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO) anerkannt.

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📕 Verfahrensmechaniker/in für Brillenoptik

Seit 2002 gibt es den Ausbildungsberuf Verfahrensmechaniker/in für Brillenoptik. Dieser Beruf ersetzt den Vorläuferberuf Brillenoptikschleifer/in. Verfahrensmechaniker und -mechanikerinnen für Brillenoptik stellen Brillengläser aus Kunststoff und mineralischem Glas her. Sie fräsen, schleifen und polieren die Rohlinge und veredeln sie zu fertigen Gläsern.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Brillenoptik
  • Entspiegeln
  • Glas beschichten und schleifen
  • Maschinen und Anlagen einrichten
  • Maschinen- und Anlagenführung sowie -bedienung
  • Optik vergüten
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie angeboten.
Verfahrensmechaniker/in für Brillenoptik ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Vergolder/in

1997 wurde der Beruf Vergolder/in zuletzt neu geregelt.
Vergolder/innen behandeln die Oberflächen von Holzrahmen für Bilder, Spiegel oder Möbel sowie von sakralen Objekten wie Altären und Heiligenskulpturen. Sie restaurieren schadhafte Stellen oder gestalten die gesamte Oberfläche neu. Daneben beraten sie ihre Auftraggeber und erstellen Kostenvoranschläge. Vergolder/innen arbeiten hauptsächlich in Vergolderwerkstätten von Rahmenateliers und Schreinereien oder in Restauratorenwerkstätten, die beispielsweise an Museen angegliedert sind.
Die Auszubildenden erwerben folgende Kernkompetenzen:

  • Oberflächen behandeln, veredeln
  • Polieren
  • Untergrund behandeln
  • Vergolden
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird im Handwerk angeboten.
Vergolder/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Zahntechniker/in

Seit 1. August 1998 gibt es eine neue Ausbildungsverordnung für den Beruf Zahntechniker/in. Zahntechniker und -technikerinnen fertigen, reparieren und reinigen festsitzenden und herausnehmbaren Zahnersatz sowie zahn- und kieferregulierende Geräte.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Bissschablonen herstellen
  • Implantologie und Implantattechnik
  • Modellgießen
  • Prothetik und Zahnersatz
  • Verblenden (Zahntechnik)
  • Wachsmodelle anfertigen
  • Zahnmodellieren
Die AusbildungDie Ausbidlung dauert 3 1/2 Jahre und wird im Handwerk angeboten.
Zahntechniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Zerspanungsmechaniker/in

Seit 1. August 2007 gibt es eine neue Verordnung über die Ausbildung zum/zur Zerspanungsmechaniker/in. Der Beruf Zerspanungsmechaniker/in mit den vier Fachrichtungen Automaten-Drehtechnik, Drehtechnik, Frästechnik und Schleiftechnik ist seit 2004 aufgehoben.
Zerspanungsmechaniker und -mechanikerinnen fertigen Präzisionsbauteile meist aus Metall durch spanende Verfahren wie Drehen, Fräsen, Bohren oder Schleifen. Dabei arbeiten sie in der Regel mit CNC-Werkzeugmaschinen. Diese richten sie ein und überwachen den Fertigungsprozess. Zerspanungsmechaniker und -mechanikerinnen arbeiten in metallverarbeitenden Betrieben, in denen durch spanende Verfahren Bauteile gefertigt werden, beispielsweise im Maschinen-, Stahl- oder Leichtmetallbau, in Gießereien oder im Fahrzeugbau.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Arbeit nach Zeichnung
  • CNC-Kenntnisse, CNC programmieren
  • Maschinen und Anlagen einrichten
  • Maschinen und Anlagen führen und bedienen
  • Messen und prüfen (Metalltechnik)
  • Zerspanungstechnik
Die AusbildungDie Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und wird in der Industrie angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
Zerspanungsmechaniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
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📕 Zupfinstrumentenmacher/in

1997 wurde der Beruf Zupfinstrumentenmacher/in zuletzt neu geregelt.
Zupfinstrumentenmacher und -macheriinnen stellen Saiteninstrumente her und reparieren bzw. restaurieren sie. Zupfinstrumentenmacher und -macherinnen arbeiten hauptsächlich in Klein- und Mittelbetrieben des Musikinstrumentenbaus, die beispielsweise Gitarren und Zithern herstellen und reparieren. Darüber hinaus können sie auch in Museen mit Restaurationsabteilungen für Musikinstrumente oder im Musikalien-Fachhandel mit angeschlossener Reparaturwerkstatt tätig werden.
Die Auszubildenden erwerben folgende Kernkompetenzen:

  • Holz be- und verarbeiten
  • Holzoberflächen bearbeiten
  • Intonieren und stimmen
  • Saiten aufziehen
  • Zupfinstrumentenbau
Die AusbildungDie Ausbildung dauert drei Jahre und wird im Handwerk angeboten. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls möglich.
Zupfinstrumentenmacher/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
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📕 Zweiradmechaniker/in

Am 1. August 2008 wurde der Beruf Zweiradmechaniker/in neu geordnet. Anstelle einer Zwischenprüfung legen die Auszubildenden Teil 1 der Gesellen- bzw. Abschlussprüfung ab, Teil 2 wird am Ende der Ausbildungszeit durchgeführt. Zugleich wurden Prüfungsinhalte und Prüfungsdauer optimiert.
Zweiradmechaniker/innen setzen motorisierte und nicht motorisierte Zwei- und Mehrradfahrzeuge sowie Spezialfahrzeuge instand und rüsten diese um oder auf.
Folgende Kernkompetenzen werden während der Ausbildung erworben:

  • Fahrzeugdiagnose
  • Warten, reparieren, instandhalten
  • Zweiradtechnik
Die AusbildungDie duale Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Ab dem dritten Ausbildungsjahr erfolgt eine Spezialisierung in den Fachrichtungen Fahrradtechnik und Motorradtechnik.
Zweiradmechaniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).
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